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Kunstreproduktion »Pfau aus Aleppo-Zimmer«.

Motiv aus der berühmten Wandverkleidung im Haus Wakil (Syrien).

ca. 13 x 9,5 x 1,5 cm, Pappelholz, bedruckt mit Wasser-Bienenwachs-Emulsion, gerostete Eisenhaken zur Wandaufhängung, handgefertigt in Italien, Lfg. o. Ständer (Versandnr. 1283227).

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Hier sehen Sie eine beeindruckende Kunstreproduktion mit dem Motiv des »Pfau aus dem Aleppo-Zimmer«. Das sogenannte »Aleppo-Zimmer« wurde zwischen 1600 und 1603 erschaffen. Auf den Inschriften lesen wir zwar die Jahre 1009 H. und 1012 H., aber diese Daten entsprechen der damaligen, muslimischen Zeitrechnung. Das einst im syrischen Aleppo dekorierte Zimmer wurde mit Pigmentfarbe auf Holz gemalt und befindet sich heute in der Sammlung des »Museum für Islamische Kunst« in den Staatlichen Museen zu Berlin/Preußischer Kulturbesitz. Ursprünglich befand sich die hölzerne Wandverkleidung, auf die diese Reproduktion zurückgeht, im Empfangsraum des »Haus Wakil« in Aleppo, das dem christlichen Kaufmann Isa ibn Butrus gehörte. Man geht davon aus, dass er für die Ausstattung persische Künstler beauftragte. Zu sehen sind unter anderem: Maria mit Jesus, das Letzte Abendmahl, der Tanz der Salome vor König Herodes, aber auch die Opferung Isaaks sowie Jagdszenen, Akrobaten und eben viele Tiere und Vögel wie Pfauen, Enten und Tauben, die nun auch auf der Reproduktion auf Holz als Ausschnitt zu sehen sind. Außerdem befinden sich auf diesem historischen Gemälde um die 200, meist arabische Inschriften, Psalmen und Sinnsprüche, die als Segenswünsche für das Zimmer, seine Bewohner und seine Besucher gedacht waren. Der Berliner Kunsthistoriker, Orientarchäologe, Sammler islamischer Kunst und Museumsdirektor, Friedrich Sarre (1865-1945), kaufte 1912 das »Aleppo-Zimmer«, als die Nachfahren der Familie Wakil ihr Haus modernisieren wollten. Sarre leitete u.a. die »Islamische Abteilung der Berliner Museen« und in dieser Position gelang es ihm, das bedeutende historische Kunstwerk nach Berlin zu holen. Das Berliner Museum erhielt deshalb die wohl älteste und einzige gänzlich erhaltene Wandvertäfelung. Sie ist nicht nur ein herausragendes und von hoher Qualität beschaffenes Kunstwerk, sondern auch ein Dokument städtischer Wohnkultur und der Beziehungen zwischen verschiedenen Religionsgemeinschaften. Und nun können Sie sich einen Teil dieses Meisterwerk zu Hause aufhängen oder in dem eigens dafür gefertigten Halter präsentieren (Versandnr. 1283227).
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