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Gustav Klimts »Malerkittel«.

Nachbildung anhand historischer Fotos.

130 x 68 cm, Ärmel 69 cm, Einheitsgröße Gr. M bis Gr. XL, 2 Taschen, 60 % Leinen, 40 % Baumwolle, Trockenreinigung.

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Versand-Nr. 1296132
geb. = fester Einband; pb. = Paperback-Ausgabe; 
Tb. = Taschenbuch; Sonderausgabe = Ausstattung einfacher, evtl. Vergleichspreis nennt die gebundene Ausgabe


Hätten Sie das gedacht? Gustav Klimt (1862-1918) war selbstredend ein begnadeter Maler aus Wien, dessen Werke heute weltberühmt sind. Aber tatsächlich entwarf er auch Mode - zum Beispiel dieses Gewand, das Sie jetzt als Nachbildung exklusiv bei uns bestellen können. Den indigoblauen Kittel, den wir in einer wundervollen Baumwoll-Leinen-Qualität haben herstellen lassen, hat Gustav Klimt einst als geschlechtsneutrales Kleid entworfen und gerne in seiner Freizeit getragen. Falls Sie den Kinofilm »Klimt« von 2006 kennen, haben Sie John Malkovich in der Hauptrolle genau in solch einem Kittel gesehen. Veronica Ferres spielte seine Lebensgefährtin Emilie Flöge, auf die wir hier noch zu sprechen kommen. Klimt skizzierte verschiedene solcher Hemdkleider, meist aus Leinwandstoff, die er schneidern und an den Schultern dekorativ besticken ließ. Zu festlichen Anlässen konnte man Klimt oft in seidenen Gewändern und mit ungewöhnlichem Kopfschmuck und Hüten antreffen. Wie aber ist es zu dieser zweiten Passion des Künstlers gekommen? Ende des 19. Jahrhunderts wurde u.a. in den Kreisen der »Wiener Werkstätte«, die Klimt mitgegründet hatte, die Reformierung von Lebensumständen, Alltagsgegenständen und somit auch von Kleidung diskutiert und in Gang gesetzt. Klimt hatte maßgeblich Anteil an dieser sogenannten Reformbewegung, auch was die Frauenkleidung angeht: Das Korsett war unbequem, ja, auch gesundheitsschädlich, und die ersten Frauen trugen neuerdings weite Kleider, Umhänge, Kimonos. Und nun denken Sie einmal an die Gemälde Klimts, auf denen er Frauen darstellt: Er zeigt sie häufig in fulminanten, teils ornamentreichen und weichen, weiten Gewändern - er machte sie zu Modegöttinnen und das ohne geschnürte Kleider und einengende Korsagen. Was passierte daraufhin? Die porträtierten Wienerinnen wollten das auf dem Bild entworfene Gewand in der Realität besitzen! Nun war - welch glücklicher Umstand - Klimts Lebensgefährtin Emilie Flöge (1874-1952) eine Modedesignerin mit eigenem Salon und bis zu 80 Mitarbeiterinnen. Flöge kreierte vor allem Haute-Couture-Kleider für die modebewussten Wiener Damen, dann kamen Kundinnen hinzu, die sich die Entwürfe Gustav Klimts als Spezialanfertigung leisten konnten. Auch zahlreiche Kleider, die Flöge auf Klimts Bildern trägt, wurden danach tatsächlich genäht. Die von Klimt entworfenen Hemdkleider, die Männer und Frauen tragen können, werden heute als Künstlerkleider bezeichnet. Damals fanden diese Modelle zwar keinen reißenden Absatz, aber doch rege Bewunderung und Anerkennung bei seinen Freunden und Kundinnen. Wir sehen unseren exklusiven »Gustav Klimt«-Malerkittel als Hommage an den großen österreichischen Künstler und freuen uns, wenn das edle Gewand auch Ihnen gefällt.
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