Nach dem Zweiten Weltkrieg liegt ein Teil der BMW-Werke in der sowjetischen Besatzungszone. Die Produktionsstätte in Eisenach wurde enteignet und die Aktiengesellschaft »Awtowelo« übernahm die Produktion, die 1952 in das »Volkseigentum« der Deutschen Demokratischen Republik überging. Der BMW 340 war das erste nach dem Zweiten Weltkrieg in der ostdeutschen Besatzungszone gebaute Fahrzeug. Nach einer Klage der Bayrischen Motorenwerke verkauften die Eisenacher ihre Produkte unter der Bezeichnung EMW (Eisenacher Motorenwerke). Von der fünfsitzigen, repräsentativen Limousine EMW 340 wurden zwischen 1949 und 1955 rund 21 000 Stück produziert. Der Großteil davon wurde exportiert. In der DDR diente der 15 000 Mark teure Wagen fast ausschließlich als Dienstwagen oder Taxi.