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Postkarten-Set Zärtliche Hände. Die schönsten Gemälde.

Grußkarten-Set in Blechdose.

11 x 15,5 cm, 20 Postkarten mit 20 Motiven, gedruckt auf Apfelpapier, in hochwertiger Dose.

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Beschreibung
Sowohl Auftraggeber als auch der Künstler wussten um die Bedeutung von Händen. Zusammen mit den Gesichtern waren sie der Teil des Gemäldes, der vom Hauptmeister einer Werkstatt gefertigt werden musste. Als persönliches Ausdrucksmittel geben sie Auskunft über die Stimmung, das Alter und die Beziehung des Gemalten zu seiner Umgebung. 1487 malte Hans Memling, der deutsche Meister der altniederländischen Schule, ein Diptychon bestehend aus einem Marienbildnis und dem Stifterporträt des Maarten van Nieuwenhove. Die Muttergottes hält mit zarten Fingern dem Jesuskind einen Apfel hin. Dadurch, dass die Handfläche mit den gut zu erkennenden Linien zum Betrachter gewendet ist, lernen wir Einzelheiten über die Hand Mariens. Bei Rembrandts Gemälde »Die Judenbraut« von 1665, ist ein junges Paar zärtlich einander zugeneigt. Die Hände verraten hier mehr über die Beziehung als die scheu blickenden Gesichter. Die Hand des jungen Mannes ruht auf ihrem Herzen. Sanft dies Bündnis bestätigend, liegt ihre linke Hand darüber, während die rechte ihren Bauch berührt und dadurch ein frohes Ereignis ankündigt. Oopjen Coppits Hand auf dem, von Rembrandt 1634 gefertigten lebensgroßen Bildnis, zeigt uns die Vornehmheit der Dargestellten. Ganz weiß und sehr gepflegt haben diese Finger nie eine niedere Tätigkeit ausgeführt. Begleitet von feinster Spitze greift sie in den Samstoff des Kleides und vermittelt uns dadurch ein taktiles Moment. Diese großen Porträts konnten sich nur Adelige und wohlhabende Bürger leisten, wovon die schöne Hand zeugt. Marquise de Pompadour ist die erste nicht-adelige Maîtresse-en-titre eines französischen Königs. 1750 trennt sie sich offiziell von Ludwig XV., bleibt aber seine engste Vertraute.Nach langwierigen Verhandlungen mit dem Künstler Maurice Quentin de La Tour kann das berühmte Porträt 1755 vollendet und vorgestellt werden. Der Maler legt in die Handgeste, mit der sie das Notenblatt hält eine leichte Eleganz, die die Kultur des französischen Hoflebens aufs Feinste charakterisiert. Diese Auswahl an Handporträts vereint kleine Gesten von großer Ausdruckskraft zu einer berührenden Sammlung. Die edle Dose aus schimmernden Metall umhüllt schützend die feinen Karten.
Eigenschaften
  • Herstellerangaben Frölich & Kaufmann Verlag und Versand GmbH | Schwedenstr. 9 | 13359 Berlin | Deutschland | https://www.froelichundkaufmann.de/kontakt/